E-Bikes laden

Förderung der Ladeinfrastruktur
für Fahrrad-E-Mobilität im ländlichen Raum


Um in Mecklenburg-Vorpommern einen weiteren Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des Klimaschutzes zu leisten, wurde aus dem Sondervermögen „Strategiefonds“ ein Projekt zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur für E-Fahrräder im ländlichen Raum mit einem Volumen von 200.000,- Euro aufgelegt.

Start der Förderung

Die Förderung kann ab sofort beantragt werden. Bitte nutzen Sie das Antragsformular.

Ziel der Zuwendung

…ist es, ausgehend von Knotenpunkten der Radwege-Infrastruktur und anhand der tatsächlichen lokalen wie auch touristischen Fahrradbewegungen, eine in der Fläche öffentlich verfügbare Ladeinfrastruktur für E-Fahrräder zu schaffen, die sich explizit im ländlichen Raum befinden. Dies sind Ladepunkte im öffentlichen Raum an zentralen bzw. mittels Radmobilität stark frequentierten Plätzen, die speziell für die Bedarfe von Elektrofahrrädern ausgelegt sind.
Für entsprechende Ladepunkte würden sich touristische Ziele wie Kirchen, Museen oder Touristeninformationen im ländlichen Raum anbieten. Aber auch Arztzentren oder zentrale Verkehrsknoten wären für eine Umsetzung geeignet. Ebenso Bürgerbüros von Verwaltungen.

Zuwendungsempfänger

…können Kommunen und Gemeinden, gemeinwohlorientierte, nicht wirtschaftliche Einrichtungen, Vereine etc. sowie gewerbliche Nutzer, wenn diese nicht anderweitig förderberechtigt sind, sein.

Oberzentren sowie touristische Hotspots mit mehr als 100.000 Übernachtungen p.a. sind vorerst nicht antragsberechtigt. Je nach Mittelabfluss können sie im zweiten Jahr des Programms antragsberechtigt sein.

Art, Umfang und Höhe der Zuwendung

Eine Zuwendung wird als Projektförderung in Form einer zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuweisung gewährt. Die Zuwendung ist als Anteilfinanzierung vorgesehen, d.h. die Bemessung der zuwendungsfähigen Ausgaben erfolgt nach einem bestimmten Prozentsatz.
Zuwendungsfähig sind alle Ausgaben, die für die Errichtung von Ladepunkten für E-Fahrräder im ländlichen Raum notwendig sind. Ausgenommen sind Aufwendungen für Grunderwerb.
Die Höchstfördersumme je gefördertem Ladepunkt beträgt 5.000,- Euro.
Die Förderquote beträgt für alle nicht wirtschaftlich tätigen Antragsteller bis zu 95 % der förderfähigen Kosten. Für wirtschaftlich tätige Antragsteller beträgt die Förderquote bis zu 50 %.

Bedingungen an den Ladepunkt

  • Zuwendungen können für die Errichtung von Ladepunkten für E-Fahrräder im ländlichen Raum gewährt werden. Die Förderung umfasst sowohl neue Ladepunkte an bereits bestehenden Fahrradabstellanlagen als auch neue Kombinationen aus Abstellanlagen mit Ladepunkten.
  • Neben der Lademöglichkeit muss ein entsprechender Platz die Möglichkeit der Sicherung des Fahrrads bieten, also mindestens einen stabilen Metallbügel zum Anschließen.
  • Der jeweilige Ladepunkt soll frei und mindestens täglich zwischen 6 bis 22 Uhr zugänglich und verfügbar sein.
  • Der Betrieb und Unterhalt der Ladepunkte werden für einen Zeitraum von mindestens drei Jahre durch den Antragsteller zugesichert.
  • Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Verfahren

Grundsätzlich können sich Antragssteller jederzeit um eine Zuwendung bemühen.
Die Bewilligung erfolgt in erster Linie nach der Reihenfolge des Antragseingangs. Bei unvollständigen Antragsunterlagen zählt der Tag der Vervollständigung als Antragseingang. Macht die Inanspruchnahme des Programms eine Priorisierung bzw. Auswahl erforderlich, so sind als Kriterien insbesondere eine ausgewogene regionale Verteilung, vorrangige Förderung der in der Projektskizze genannten Aufstellpunkte (Kirchen, Museen usw.), insgesamt Ausgewogenheit der Projektträger, erwartete Nutzer, anzuwenden.

Dem Antrag fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • Vorhabenbeschreibung mit genauer Ortsangabe
  • Angabe des gewählten Systems mit einer technischen Spezifikation und einer Dokumentation der Marktrecherche nach Vergaberecht und UVgO
    Finanzierungsplan
  • Erklärung, dass mit der Maßnahme noch nicht begonnen worden ist und vor Bewilligung der Zuwendung bzw. vor Zulassung des vorzeitigen Maßnahmebeginns nicht begonnen wird
  • Erklärung, ob der Antragsteller allgemein oder für das betreffende Vorhaben zum Vorsteuerabzug berechtigt ist
  • Standorte von dem Antragsteller bekannten bereits vorhandenen Ladepunkten im Umkreis von 20 km zum beantragten Ladepunkt
  • ungefähre Abschätzung bzw. Umschreibung des voraussichtlichen Nutzerkreises

Den unterschriebenen Projektantrag im Rahmen dieses Förderkonzeptes senden Sie bitte an folgende Adresse:
LEKA MV Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH
Zur Schwedenschanze 15
18435 Stralsund
vorab per E-Mail an: ladeinfrastruktur@leka-mv.de

Die Maßnahme muss innerhalb von sechs Monaten nach Antragsbewilligung umgesetzt werden. Den Verwendungsnachweis inkl. Sachbericht und Foto(s) senden Sie nach Umsetzung an die LEKA MV.

KONTAKT

© LEKA MV | Geschäftsführer Gunnar Wobig
Gunnar Wobig
Geschäftsführer
Telefon: +49 3831 457037
E-Mail: gunnar.wobig@leka-mv.de
Karina Czubatynski
Karina Czubatynski
Prokuristin | Juristin
Telefon: +49 3831 457039
E-Mail: